Unsere Reise ans andere Ende der Welt

17Mai
2011

Neue Blogseite

Hallo alle zusammen,

da nach 8 Monaten unsere Speicherkapazität hier aufgebraucht ist, haben wir eine zweite Blogseite angelegt.

Diese findet ihr unter folgendem Link:

http://stefan-diana2.auslandsblog.de/

Keine Angst, alles bleibt wie bisher!

Viel Spaß beim stöbern... Auf gehts zu den letzten drei Monaten Down Under!!!

08Mai
2011

Drei Wochen "Woofen" in South Australia

Nach nun fast einem Monat Abstinenz von unserem Blog,  ist es mal wieder an der Zeit was von uns hören zu lassen.

Wir waren die letzten drei Wochen im kleinen aber feinen Aldgate (Adelaide Hills), unweit von Adelaide, fast ganz im Süden Australiens.

Hier haben wir „gewooft“. Soll heißen: Wir haben drei Wochen bei einer Frau und ihrem Sohn gelebt und die ein oder andere Arbeit erledigt. Dafür konnten wir hier kostenlos wohnen und bekamen gratis Essen.

Ursprünglich wollten wir in Adelaide arbeiten, aber letztendlich haben wir uns doch dagegen entschieden. 5Monate Arbeiten reicht. Und in den letzten drei Wochen haben wir so ziemlich nichts ausgegeben (bis auf meinen (Diana´s) Zahnarztbesuch…).

Unsere Aufgaben bestanden aus: Hund „Lolly“ ausführen, Blumen und Büsche verschneiden, umgraben, umpflanzen, Unkraut jäten und den täglichen Abwasch erledigen.

Das Tollste an alldem war, dass wir seit nun mehr 7 Monaten mal wieder in einem richtigen Bett schlafen und den ganzen Tag Fernsehen gucken konnten…

Einen kurzen aber deftigen Schrecken bescherten uns drei Huntsman Spider, die es sich in unserem Zimmer gemütlich gemacht haben (+zwei vor dem Fenster)! Aber wir waren mutig und haben die handgroßen Biester erfolgreich getötet.

Nun aber heißt es wieder: Back on the road.

Nicht  mal mehr 15 Wochen bleiben uns hier am anderen Ende der Welt. Diese letzten drei Monate werden wir an der berühmten Ostküste verbringen.

Nachdem wir Adelaide und Glenelg einen Besuch abgestattet haben, heisst es nun: Great Ocean Road und Melbourne.

Von dort werden wir uns wieder melden und euch mit weiteren Bildern und Berichten füttern.

Bis dahin seit gegrüßt

 

 Aufgabe: Feuer machenAufgabe: Hecke verschneidenAufgabe: Pflanzen verschneidenZwischendurch Besuch vom KakaduStefan als HausmannNur eine der drei Huntsman in unserem ZimmerAusflug zum Mt. Lofty mit Blick auf AdelaideUnd danach im Botanischen GartenAufgabe: UmpflanzenUnd hier wird alles entsorgtvorherNachherUnd noch ein FeuerUnsere Lieblingsaufgabe: Lolly ausführenUnsere Kumpels: Alpacas vom NachbarnUnser ReichTretbootausflug in AdelaideSchwarze SchwäneBlick auf die King William Street in AdelaideKriegsdenkmal in GlenelgGlenelg Jetty

13April
2011

Das "Red Center" Australiens

Hallo Ihr Lieben,

ein paar spannende und unvergessliche Tage liegen hinter uns!

Von Port Augusta aus fuhren wir Richtung Norden, um noch einmal das wahre Outback zu erleben.

Unser erster Halt war Coober Pedy, die bedeutenste Opalstadt Australiens. Noch immer wird hier in Minen gearbeitet und nach Opal gesucht. Aufgrund der harten Lebensbedingungen leben auch heute noch 80% der Einwohner unter der Erde. Wir besichtigten die Old Timers Mine, sowie eine der besterhaltensten unterirdischen Wohnung, die von drei Frauen innerhalb von 10 Jahren per Hand ausgegraben wurde.

Nach diesen interessanten Eindrücken, fuhren wir in Richtung Kings Canyon. Da wir aber unterwegs feststellten, dass wir irgendwo so eine verdammte Maus im Auto hatten, mussten wir gezwungener Masen nach Alice Springs fahren, um dort nochmal einzukaufen und eine Mausefalle zu besorgen. Das Biest hatte nämlich die Angewohnheit nur nachts rauszukommen und uns den Schlaf zu rauben... Mittlerweile ist die Maus wieder weg. An der Mausefalle lag es jedoch nicht, denn dort war zwar drei mal der Käse weg, aber von der Maus war keine Spur zu sehen...

Nach dem das erledigt war, ging es endlich zum Kings Canyon. Dort machten wir eine 3 stündige Wanderung auf 100 Meter Höhe. Die Aussicht war ein Traum. Auch der Rest der Wanderung war sehr interessant. Man kam an steile Abhänge, kletterte über Stock und Stein, überquerte den "Garten Eden" (Raum zwischen den beiden Canyon-Wänden) und genoss überall den unvergleichlichen Ausblick.

Danach stand das Highlight unseres Trips an: Ayers Rock-Uluru!!!

Schon von Weitem hielten wir den Atem an! Es war einfach unglaublich diesen "Berg" nun endlich in der Realität zu sehen. Noch am gleichen Abend genossen wir den Sonnenuntergang auf unseren Campingstühlen und einer leckeren Suppe! Einen solchen Ausblick beim Abendessen hat man auch nicht alle Tage. Der Sonnenuntergang war genial. Tatsächlich änderte sich die Farbe des Uluru minütlich.

Nach einer entspannten Nacht hieß es um 5 Uhr aufstehen! Wir wollten uns den Sonnenaufgang am Ayers Rock schließlich nicht entgehen lassen. Hunderte von Menschen pilgerten mit uns gemeinsam zu den Aussichtspunkten. Auch wenn es bitterkalt war, hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt. Selbst im Dunkeln hat der Ayers Rock etwas Magisches!

Nach einem guten Frühstück hieß es dann: Der Berg ruft. Stefan wollte unbedingt ganz hoch hinauf. Nach dem ich mit meiner Höhenangst gekämpft und sie letztendlich besiegt habe, machte auch ich mich auf den Weg. 345m lagen vor uns. Da der Ayers Rock aus einer gesamten Masse und nicht aus vielen kleinen Steinen besteht, ist es recht schwierig Fuß zu fassen, zumal man nur an einer kleine Stelle eine Halterung zum festhalten hat. Trotzdem liefen wir bis ganz hoch hinauf. Und es war es definitiv wert! Die Aussicht von dort oben war einfach gigantisch und ist nicht in Worte zu fassen! Man konnte kilometerweit sehen. Es war einfach unglaublich! Aber seht selbst!

Nach diesem Abenteuer sind wir nun auf dem Rückweg nach Adelaide, wo wir wahrscheinlich das letzte Mal hier Down Under arbeiten werden.

Bis dahin liebe Grüße und genießt die Bilder (wir haben von diesem Trip allein 450 Bilder geschossen)

Der Weg mitten durchs NirgendwoIn der Old Timers MineCoober PedyStefan im Kings Canyon NPAusblick von obenAuch ich war mitDas ist erUnd nochmalBeim SonnenuntergangAbendessen machen am Ayers RockUnd hoch gehtsUnd angekommenEin Kuss auf dem UluruWahnsinnMan muss es einfach erlebt habenStefan auf dem höchsten PunktDann kam der AbstiegPhänomenalUnd zum Abschluss die Olgas

06April
2011

Südwesten Teil 2 und Nullarbor Plain

Nachdem wir in Denmark angekommen waren, blieben wir dort 2 Tage lang. Statt Strand standen jedoch Alpaca-Farm, Käsefabrik und Irrgarten auf dem Plan, denn das Wetter hatte sich von 35 auf 20 Grad abgekühlt.

Nachdem wir so ziemlich jeden Winkel Denmarks besichtigt hatten, fuhren wir weiter nach Albany, dem kommerziellen Zentrum des Südwestens, wo wir uns 3 Tage lang aufhielten.

Hier besuchten wir den kleinen aber absolut traumhaften Torndirrup Nationalpark mit einem der für uns tollsten Strände Australiens.

In Albany ließen wir auch Harry´s Auspuff reparieren.

Danach machten wir uns nach Esperance auf (500km). Dort gibt es angeblich die schönsten Strände ganz Australiens und in der Tat war ein Strand schöner als der Andere.

Nachdem wir uns an Stränden sattgesehen haben – ja sowas gibt’s – starteten wir unseren Trip ins Nirgendwo. Die letzte „größere“ Stadt war Norseman, dessen Attraktionen aus stählernen Kamelen und Pferden bestehen.

Kurz hinter dem Stadtausgang von Norseman wurden unsere Nerven jedoch kurzzeitig auf die Probe gestellt, als uns ein ziemlich großes Schaf vor das Auto lief.  Jegliches Bremsen half nicht mehr…

Zum Glück passierte uns nichts und auch Harry hatte einzig und allein ein verbogenes Nummernschild. Nur das Schaf hat es  leider nicht überlebt.

Trotz dieses traurigen Zwischenfalls fuhren wir weiter. Die nächsten 4 Tage fuhren wir durch so ziemliche Einöde und Einsamkeit.

Wir befuhren die längste Straße Australiens die nur gerade aus geht (146km). Und wir können bestätigen-es gab in der Tat nicht eine einzige Biegung.

Dann durchquerten wir die berühmte Nullarbor Plain, wo wir kilometerweit keinen einzigen Baum zu Gesicht bekamen und weit und breit bis zum Horizont nichts außer Gras und Büschen zu sehen war.

Wir fuhren jeden Tag 7- 8 Stunden, aber Harry hielt wacker durch.

Momentan befinden wir uns in Port Augusta.

Auf der langen Fahrt hatten wir die Grenze zu South Australia überquert. Bis nach Adelaide ist es nicht mehr weit, aber wir werden nun einen Abstecher zum weltberühmten Ayers Rock (Uluru) machen.

Wir freuen uns sehr auf dieses Ereignis, auch wenn es für uns ein großer  Umweg ist und es wieder heißt – Outback pur!

Wir werden euch, sobald wir in Adelaide sind, von diesem Abenteuer berichten.

Koalas auf der Alpaca-FarmWir im Torndirrup NPEiner unserer Lieblingsstrände Australiens... GeilTwighlight Beach...Strandleben purTraumkulisseDen Südwesten haben wir echt genossenDer Whistlers Rock im Cape Le Grand NationalparkTraumstrand im Cape Le Grand NationalparkNoch 1986km bis AdelaideUnser überfahrenes SchafHarry nach SchafunfallUnd ja, die Straße ging echt NUR geradeausGeradeaus soweit das Auge reichtIn der Nullarbor.... NichtsGanz schön weit von zuhause wegSchafe fehlenTanken im Niemandsland 

27März
2011

Südwesten Teil1

Die Zeit in Perth ist  vorüber. Nach 2 Monaten heißt es wieder Abschied nehmen. Die letzten Tage verbrachten wir mit Sightseeing. Wir besuchten den Kings Park, Perths größten Park, besuchten das Swan Valley, eines der bekanntesten Weinanbaugebiete des Westens und besuchten die Nachbarinsel Rottnest Island, wo wir mit dem Fahrrad die Insel unsicher machten.

Als dies alles Geschichte war, verabschiedeten wir uns von Martin, Jaana und Georgy, dank denen wir eine unvergessliche Zeit in Perth hatten!!!

Nun ging es aber endlich Richtung Südwesten weiter. Wir besuchten unter anderem die Städte Bunbury, Busselton, Dunsbourough, Margret River und Denmark.

Die Natur hier ist echt atemberaubend schön. Überall findet man Weinberge und manchmal denkt man, der Thüringer Wald sei mal eben nach Australien umgezogen. Echt herrlich hier.

Die Nationalparks sind ebenfalls absolut sehenswert. Am Cape Naturaliste besichtigten wir den Leuchtturm und gingen im glasklaren Meer schwimmen. Auch das Cape Leeuwin in Augusta ist ein Muss. Hier befindet sich der südwestlichste Punkt Australiens und hier trifft der Indische Ozean auf den südlichen Pazifik.

Der Tree-top-walk ist ein absolutes Highlight. Hier wandert man über eine Hängebrücke durch die Wipfel der Bäume. Auch wenn es bis zu 40 Meter hinauf geht und die Brücke teilweise stark hin und her schwankt, ist es doch phänomenal.

Momentan befinden wir uns in Denmark – nicht zu verwechseln mit Dänemark…

Die nächsten Tage werden wir dann auch noch das letzte Stückchen von Western Australia erkunden, bevor wir dann die Grenze nach South Australia überschreiten und zum nächsten Etappenziel Ayers Rock aufbrechen werden.

Bis dahin wünschen wir euch viel Spaß mit den Bildern!

Im Kings ParkAusblick auf die Skyline von PerthStefan im Kings ParkMit dem Fahrrad auf RottnestBlick auf RottnestQuokkas! Die stammen angeblich aus RottnestWir beide beim Weinverkosten im Swan ValleyRiesenspinne auf dem Parkplatz in PerthLecker Barbecue in MandurahBlick auf BunburyMit HARRY (bitte englisch aussprechen) einen Schlafplatz direkt am Meer gefundenDer längste Holzsteg der südlichen Hemisphäre in BusseltonEagle Bay am Cape NaturalisteWandern am Cape NaturalisteAbendessen im NationalparkAusblick auf einen der Strände von Margret RiverCape Leeuwin in AugustaÜberall WeinrebenDer Tree Top WalkHerrlich...Die meisten Bäume waren total hohlSurfer in Margret River

13März
2011

Neuer Van und 20.000 Besucher

Hallo Deutschland,

an dieser Stelle moechten wir uns erstmal fuer eure zahlreichen Besuche auf unserer Blogseite bedanken! Ueber 20.000 Besucher verfolgten bisher unsere Reise ans andere Ende der Welt und wir freuen uns sehr, dass ihr uns nicht vergesst und wir euch mit dieser Seite an unserer Reise ein Stueck weit teilhaben lassen koennen.

Bei uns gibt es auch Neuigkeiten: Wir haben unseren Landy verkauft und sind nun stolze Besitzer eines Vans.

Eigentlich entstand alles nur aus einer Laune heraus. Wir hatten einfach den Landcruiser satt. Zu viel Sprit, zu wenig Raum.... Das wollten wir aendern und stellten somit den Landy kurzerhand zum Verkauf ins Internet. Wir boten ihn fuer 7000 Dollar an, rechneten aber nicht damit, dass auf dieses ueberteuerte Angebot jemand eingeht.

Nach nur zwei Tagen meldete sich jedoch ein Brasilianer bei uns, der sich das Auto tatsaechlich anschauen wollte. Kurzerhand trafen wir uns mit ihm und nach nur drei Tagen war der Deal unter Dach und Fach. Zwar konnten wir uns nicht auf 7.000 Dollar einigen, aber mit 6.000 Dollar sind wir auch total zufrieden und wir haben endlich dieses Auto los. Es war einfach zu alt, zu unbequem, zu schwer und zu teuer... 25 Liter Benzin auf 100km ist eindeutig zu viel.

Also haben wir seit letzten Samstag keinen Landcruiser mehr. Somit fing die Suche nach einem Van an. Nachdem wir uns 6 Stueck angeschaut haben, entschieden wir uns fuer einen Ford Econovan.

Wie es das Schicksal scheinbar wollte, kauften wir das Auto ebenfalls von Brasilianern... Wenn das kein Zeichen ist...

Somit haben wir nun seit Mittwoch ein neues Zuhause.

Hier ein paar Daten fuer alle, die es interessiert: Ford Econovan, Baujahr 1996, 250.000km, Benziner...

Da der Van nur zweckmaessig eingerichtet war, basteln wir momentan fleissig rum, um unser Zuhause fuer die letzten 5 Monate so schoen wie moeglich zu gestalten.

Die ersten Schritte sind schon getan: Das Bett haben wir 15Centimeter tiefer gesetzt, neue Kissen und XXL Decke gekauft, neue Toepfe und Pfannen besorgt, Himmel eingezogen und Gestaenge lackiert. Nun brauchen wir nur noch neue Vorhaenge und ein paar Koerbe fuer mehr Stauraum.

Auf den Bildern koennt ihr euch mal einen kleinen Eindruck von unserem Van verschaffen. Namensvorschlaege fuer unser neues Heim sind sehr willkommen!

Ansonsten arbeite ich (Diana) nun mit Stefan zusammen bei Travellers Autobarn. Dort machen wir die Autos, die zur Vermietung sind, fuer die Kunden fertig. Ziemlich stressig, aber es gibt ordentlich Geld.

Wir werden nun noch maximal 2 Wochen hier in Perth bleiben. Dann geht es weiter die Suedkueste entlang (inklusive Abstecher nach Alice Springs). Mit unserem neuen Auto wird es mit Sicherheit eine bequeme und spritsparende Fahrt!

Fuer alle, die sich aufgrund der Japan Katastrophe um uns sorgen - uns geht es gut, wir verfolgen alles auf Bild.de und informieren uns jeden Tag. So wie es aussieht, werden wir wohl nichts von der Sache abbekommen. Zumindest nicht mehr, als der restliche Teil der Welt....

Bleibt gesund und munter! Eure Aussies

Das ist er!Und nochmalVon vornUnsere Kueche geschlossenKueche offen!Innen noch nackigDach vorherDach nachherAlles schoen lackiertInnen nach unserem Ausbau! Fast fertig... Bilder folgen

20Februar
2011

Perth - Sonne, Meer und Arbeit

So, da wären wir wieder…

Unser letztes großes Etappenziel entlang der Westküste ist erreicht: Seit drei Wochen sind wir nun bereits im grandiosen Perth angekommen und stecken auch schon wieder mitten im Arbeitsleben…

Beim letzten Blogeintrag waren wir noch im 500 Kilometer entfernten Geraldton.

Von dort ging es nach drei Wochen Busch, Fliegen und jeder Menge Sand und Meer zurück in die Zivilisation.

Bevor wir jedoch in der Großstadt ankamen, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Pinnacles – riesigen und lustig aussehende Kalksteinfelsen.

Mit unserem Landy machten wir uns auf die Strecke, die direkt durch dieses Highlight des Nimbuk Nationalparks führt.

Auch wenn die Pinnacles wenig Aufmerksamkeit erregen, im Reiseführer nur knapp erwähnt werden und wir sogar die Abbiegung auf der Straße übersehen haben, war es für uns doch eines der schönsten Erlebnisse der gesamten Westküste. Man fühlte sich wie in eine andere Welt versetzt und auch die urzeitlich angehauchten Tiere, die wir unterwegs trafen, taten ihr Übriges.

Von dort aus ging es dann auf zur Metropole und Hauptstadt der Westküste: Perth. 1,4 Millionen Einwohner und wir mit dem Landy mittendrin… Nach drei Wochen Abstinenz von so ziemlich jeder Menschenseele, war das schon ein kleiner Schock. Da wir uns die Hektik der Großstadt noch nicht antun wollten, entschieden wir uns zuerst in das kleine Städtchen Fremantle südlich von Perth zu fahren. Dort blieben wir auch zwei Tage und genossen das Leben in einer  gemütlichen Kleinstadt.

Doch dann hieß es auch für uns – ab nach Perth.

Dort angekommen trafen wir auch sofort Jaana und Martin, die wir bereits in Darwin kennengelernt hatten. Zusammen verbringen wir nun immer die Wochenenden mit leckeren Barbecues und einigen Weinchen…

Da unser Landy auf der Reise ja bekanntlich sehr geldgierig war, waren wir nun gezwungen wieder ins Arbeitsleben einzusteigen.

Nach einer Woche fanden wir jedoch beide was: Ich arbeite wieder bei Mazda und putze 5 Tage die Woche die Neuwagen unter der heißen australischen Sonne und  Stefan fand wiederum Arbeit bei Travellers Autobarn, von wo er schon wieder einige nützliche Dinge für unser Auto mitbringen konnte…

Perth ist eine sehr schöne Stadt mit jeder Menge Surfern und Bodyboardern ( selbst 80 jährige verfallen diesem Wahn).

Auch bei uns dauert es nicht lange bis wir dem Bodyboarden verfielen und darin ein neues Hobby fanden.

Das Leben hier lässt sich aushalten. Das Wetter ist immer toll, die Menschen sind nett und mit Jaana und Martin haben wir auch immer zwei gute Freunde dabei.

Wir werden nun noch drei weitere Wochen hier bleiben, bevor wir dann die Südküste hier Down Under unsicher machen werden.

Denkmal für das Schiff HMAS Sydney in GeraldtonHm wo ist das Schiff? - Untergegangen beim Kampf mit den DeutschenFahrt durch die PinnaclesEinfach nur gigantisch diese LandschaftFelsen über FelsenDen trafen wir dort auch unterwegsEndlich mal nicht nur Sand und Wüste auf der Strecke...Sonnenuntergang in PerthWir zwei genießen es hierAlt und Neu in der InnenstadtVodka und Gesundes mit Jaana und MartinUnser neuer Schlafplatz unweit vom MeerBarbecue mit Jaana und Martin und anschließendem FeuerwerkLecker wars und lustig dazuWelcome to Australia. Diese Spinne hatte sich IN unser Auto verirrtMit Bodyboard auf zum BeachDer australische Lifestyle ist halt doch etwas anders als in Deutschland

29Januar
2011

Autopanne, Karibikstrände, Nationalparks und Vieles mehr

Ich glaube, es ist an der Zeit mal wieder von unserem Abenteuer zu berichten. In den letzten zwei Wochen haben wir enorm viel erlebt....

Von Broome aus starteten wir weiter Richtung Süden und landeten in Port Hedland, einer reinen Industriestadt, die uns aber nicht so schlecht gefiel, wie vielen anderen. Von dort aus bogen wir ins Landesinnere zum Karinji Nationalpark ab. Kurz vor dem Eingang, 250km von der Küste entfernt, mussten wir an einem Roadhouse (Tankstelle mitten im Outback) den Abschleppdienst anrufen, da unser Landy merkwürdige Geräusche von sich gab. Nach 2 Stunden warten wurden wir per LKW nach Tom Price, einem kleinen unscheinbaren Ort ca. 150 km vom Roadhouse entfernt, gebracht. Wie sich herausstellte war ein Kolbenring gebrochen. Reparaturkosten: 3500 Dollar!!! Na vielen Dank auch! Nachdem wir den Schock langsam verdaut hatten, kauften wir uns ein Zelt und zogen in den nächsten Campingpark um, da die Reparatur 3 Tage dauern sollte, da die Ersatzteile von Perth nach Tom Price geschickt werden sollten. Es vergingen drei Tage, die wir mitten im Nichts verbrachten und mir starke Bauchschmerzen besorgten. Aber was soll man machen? Augen zu und durch...

Nachdem wir unser Auto wieder hatten, besuchten wir nun endlich den Karinji NP mit all seinen tollen Gorges und Badebuchten inmitten riesiger Felsmauern. Diese schönen Aussichtspunkte besänftigten uns langsam wieder.

Als nächstes steuerten wir Exmouth an und besuchten den Cape Range Nationalpark mit dem bekannten Ningaloo Reef, dem zweitgrößten Riff Australiens. Dort verbrachten wir drei wunderschöne Tage mit Schnorcheln und Baden. Das türkisblaue Wasser und die weißen Sandstrände waren einfach ein wahrer Traum. Wir sahen Rochen, Schildkröten und einen HAI (wahrscheinlich NUR ein angeblich ungefährlicher Riffhai)... Nachdem wir panisch und im Speedtempo zurück zum sicheren Ufer geschwommen waren, gingen wir nur noch sehr vorsichtig ins Wasser. Ist schon ein komisches Gefühl einen Hai auf sich zukommen zu sehen....

Vom Cape Range NP fuhren wir ins ca. 150km entfernte Coral Bay. Dort verbrachten wir einen weiteren Schnorcheltag mit gigantischen und interessanten Riffen und Fischen aller Art.

Da wir nicht den ganzen Tag im SEHR kleinen Coral Bay verbringen wollten, fuhren wir am Nachmittag nach Carnarvon. Dort erfuhren wir, dass wir großes Glück hatten hierher gekommen zu sein, da für Exmouth und Coral Bay eine Zyklon (Wirbelsturm)- Warnung ausgegeben wurde und der Highway hinauf gesperrt worden sei. Als wir recht ängstlich im Internet nach Informationen suchten, fanden wir heraus, dass wir uns knapp unterhalb des Zyklons befanden. Glück gehabt...

In Carnarvon besichtigen wir den romantischen One Mile Jetty, eine 100 Jahre alte Eisenbahnstrecke über dem Meer. Da Carnarvon vor 4Wochen von einem schweren Hochwasser überrascht wurde, war das Meer eine braune Brühe und auch so sah man noch viele Schäden, wie kaputte Straßen  und unpassierbare Tankstellen.

Von dort aus ging es weiter zur Shark Bay. In der kleinen, aber schönen Stadt Denham, trafen wir Rudy, den deutschen Mechaniker wieder. Gemeinsam machten wir ein leckeres Barbecue, bevor wir am nächsten Morgen zur Touristenattraktion Monkey Mia fuhren, wo wir am frühen Morgen bei einer Delfinfütterung zuschauen konnten und die interessanten und schlauen Geschöpfe aus nächster Nähe sehen konnten.

Der nächste Stopp war der Kalbarri Nationalpark, wo wir wieder tolle Schluchten und den Murchison River bestaunten. Am Meer besichtigen wir tolle Cliffs mit atemberaubender Aussicht.

Nun sind wir in Geraldton angekommen. Mit 33000 Einwohner bildet diese Fleck die Hauptstadt des Mittleren Westens. Nach so viel Natur und kleinen idyllischen Orten, kommt es uns hier schon wie in einer Großstadt vor... Soviel Einsamkeit sind wir schon gewohnt.

Uns trennen nur noch 500 Kilometer von Perth, wo wir aufgrund der Autopanne wohl wieder für 4 Wochen arbeiten werden.

Dort werden wir wieder von uns hören lassen. Bis dahin genießt die Bilder und bleibt gesund!

Die Straße rief wiederAuf gehts zu neuen AbenteuernUnd da wurde der Landy abgeschlepptErgebnis: Motor raus und 3500 Dollar mal eben wegInmitten eines Gorges im Karinji NPEiner der Gorges. GigantischDer Fortescue Fall im NPDort unten wollen wir badenDer Weg zum Pool führte an tollen Landschaften vorbeiGeschafft. Bei 40Grad auch echt angenehmStrand im Cape Range NPCamping im NP, voll gemütlichTraumhaftHerrlich oder?Kängaroos direkt bei unserem SchlafplatzTurqoise Bay im Cape Range NPStrand von Coral Bay.... Knöchelhohes WasserWir auf dem One Mile Jetty in Carnarvon. Das Meer wie gesagt BRAUNUnd nochmal der romantische One Mile JettyFliegen ohne EndeStromatioliten - der Grund warum wir existierenEin Rochen direkt vor unsDelifne ganz nah in Monkey MiaEin Strand voller Muscheln - Shell BeachKalbarri NPTolle AusblickeCliffs in der Nähe von Kalbarri...Auch hier Fliegen über Fliegen und JA wir waschen uns nochTypisch WestküsteHaarscharf am Unwetter vorbeigeschrammt

15Januar
2011

1. Ziel Broome

Hallo alle zusammen,

nun können wir uns doch schneller als gedacht wieder bei euch melden und von unserer ersten großen Etappe auf unserem Weg nach Perth berichten.

Am Montag starteten wir früh in Darwin und machten unseren ersten Halt im Wildlife Park, ganz in der Nähe des Litchfield Nationalparks.

Dort bestaunten wir Vögel, Dingos, Pelicane, Fledermäuse, Fische und Kängaroos. Zwei davon waren sogar so zutraulich, dass wir sie mühelos streicheln und fotografieren konnten. War schon ein tolles Erlebnis einem echten Kängaroo so nah sein zu können.

Da es leider ständig geregnet hat, ließen wir den Litchfield Nationalpark aus, da viele Attraktionen gesperrt waren.

Unser Nachtlager schlugen wir auf einem Campingplatz in Adelaide River auf, wo wir eine regenreiche Nacht hinter uns brachten.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Katherine und machten einen Stopp an den Edith Falls im Nitmiluk Nationalpark. Eine kleine Wanderung führte uns zu einem traumhaften Wasserfall und auch das Wetter spielte mit.

Unser zweiter Schlafplatz war ein Campingplatz in Timber Creek, der uns wiederum eine regenreiche Nacht und zudem hunderte von Fröschen bescherte, die einen unvorstellbaren Lärm machten und sogar vor den Toiletten Wache schoben…

Eigentlich wollten wir an diesem Tag etwas weiter fahren, aber 100 Kilometer vor Timber Creek begannen die Strassen regelmäßig überflutet zu sein.

Zum Glück waren es nur relativ flache „Pfützen“, die unser Landy locker passieren konnte. Doch da es zunehmend dunkler wurde, beschlossen wir in Timber Creek, dem einzigen Dörfchen weit und breit, zu rasten.

Am nächsten Morgen trafen wir an der Tankstelle zwei deutsche Backpacker, die uns mitteilten, dass die Straße Richtung Kununurra teilweise bis zu 50 cm überflutet sei. Da die zwei nur ein kleines Auto hatten, mussten sie warten, bis das Wasser zurückging. Wir mit unserem Landy allerdings versuchten unser Glück. Nach etwa 15 Kilometer stand die Straße tatsächlich 40 cm unter Wasser. Das Ganze erstreckte sich über 200 m. Waghalsig wie ich war lief ich durch, um zu schauen, ob unser Auto gefahrlos durchkommen würde. Auf der anderen Seite angekommen, pochte mein Herz schon ein wenig, aber ich gab Stefan das Zeichen, dass er es versuchen sollte. Mit ein wenig  Anlauf fuhr er ganz vorsichtig durch die Wassermassen und nach wenigen Sekunden und einigen bangen Augenblicken waren wir durch! PUH, das war aufregend! Und das am frühen MorgenJ

Zum Glück wurden die Straßenverhältnisse danach deutlich besser und so konnten wir recht bequem die Grenze zu Western Australia passieren. An der Quarantäne-Station mussten wir unser frisches Obst  und Nüsse abgeben. Dann ließen wir das Northern Territory hinter uns und fuhren in Richtung Kununurra, wo wir dann endlich mal wieder Empfang hatten.

Hier in Western Australia war das Wetter schon deutlich besser und wir schwitzten wieder was das Zeug hielt.

Unser Schlafplatz für diese Nacht war eine Rest Area 110 km vor Halls Creek. Gemeinsam mit 3 anderen Autos verbrachten wir hier einen schönen Abend mit einem Film und Bier und die Nacht war trotz vieler Insekten doch recht ruhig.

Am nächsten Morgen (wir standen 5:45Uhr auf, wie es sich für Camper gehört…) wollten wir eigentlich in den Bungle Bungle Nationalpark, der aber leider aufgrund der Regenzeit geschlossen war.

Somit machten wir uns los auf den Weg Richtung Broome.

Die Landschaft war wirklich atemberaubend. Mal war sie hügelig mit tollen Bergketten, mal ganz flach, so dass man überall bis zum Horizont schauen konnte.

Die Straßenverhältnisse waren deutlich besser, als damals auf dem Weg von Cairns nach Darwin, aber auch hier im Western stolzierten ab und an ein paar Kühe ohne Eile über die Straßen.

200 Kilometer vor Broome wurden wir gezwungen anzuhalten, da unser Ölstand innerhalb weniger Minuten von „Voll“ auf „Leer“  abfiel. Also hielten wir – mitten im Nirgendwo- an der Straßenseite an und warteten auf ein Auto, dass hoffentlich Öl bei sich hatte. Nach 5 Minuten kam dann tatsächlich schon ein Auto und hielt sogar an. In dem Auto saßen die zwei deutschen, die wir in Timber Creek an der Tankstelle getroffen hatten und es stellte sich heraus, dass Rudi ein gelernter KFZ-Mechaniker war und einen Ersatzkanister Öl mithatte.

Wenn das mal kein Glück und Zufall war…

Unser Öl war wirklich komplett leer und Rudi untersuchte unseren Landy von oben bis unten, aber das Öl war nirgends zu sehen. Es lief nichts aus, es war nichts ölig,  im Kühlwasser war nichts und auch sonst konnten wir keinerlei Spuren von unserem verschollenen Öl finden, sodass wir vor einem Rätsel standen.

Somit blieb uns nichts anderes übrig, als das Öl wieder aufzufüllen und zu schauen, was sich tut, wenn wir weiterfahren.

Die Deutschen fuhren hinter uns, aber es schien wieder alles zu funktionieren. Bis heute ist der Ölstand nicht wieder gesunken… Wer weiß, wer weiß…. Misteriös ist es schon! Und die Spekulationen, wo unser Öl abgeblieben ist, reichten am Ende von : „Landy wollte einen vorzeitigen Ölwechsel“ bis „Da hat sich bestimmt ein durstiger Aboriginie unter unser Auto gehangen und heimlich unser Öl geklaut“….

Trotz dieser kleinen Panne, sind wir sicher in Broome angekommen.

Broome ist ein Touristenort mit dem bekannten und wunderschönen Cable Beach, der sich über einige Kilometer erstreckt und in der Sonne türkis leuchtet.

Leider haben wir nicht so viel Glück mit dem Wetter und die Sonne kommt nur selten raus. Aber wir haben hier dennoch zwei schöne Tage verbracht und genossen das bisschen Zivilisation mit Einkaufsläden, Restaurants und McDonalds.

Rudi und Lena haben uns bis heute begleitet. Sie haben sich aber bereits  auf die nächste Etappe aufgemacht.

Morgen werden auch wir Broome verlassen und Port Hedland ansteuern.

Wir werden euch immer mal auf dem Laufenden halten!

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter auf unserer Seite ist und wir die Wet Season bald endgültig hinter uns lassen können und dann die Sonne auf uns wartet.

Liebe Grüße aus Broome – dem Ort der Reichen und Schönen-

Im Wildlife Park mit echtem RegenwaldWir zwei und das zutrauliche KängarooStefan mit KängooVersteckspielIm Nitmiluk NationalparkEdith Falls Die Wanderung hat sich gelohntEchte Schlange bei den Edith FallsFrösche als Wachposten vor den Toiletten Überflutungen weit und breitUnser Landy hats gepackt Willkommen in Western AustraliaEs geht mal wieder NUR geradeausAb und an haben wir ein paar versteckte Wasserfälle gefunden Riesige Berge direkt vor der NaseSchöne grüne BergeDann wieder unendlich weite EbenenJa auf unserer Fahrt mussten viele Tiere sterbenAchtung KüheWeg zum Cable Beach in BroomeFantastische KulisseDie lange Fahrt hat sich gelohnt...Auch bei Tag ist es einfach traumhaftDie berühmten Sonnenuntergänge der WestküsteDasLeben ist schönRomantik pur - Wir lieben die Westküste schon jetzt

09Januar
2011

Back on the Road - Perth wir kommen

Hello Everybody,

nun ist es endlich soweit. 3 Monate Darwin liegen hinter uns. Autokauf, Arbeiten, Stress – all dies hat nun ein Ende.

Morgen werden wir uns auf die große Reise in Richtung Perth begeben. 4-5 Wochen werden wir bis zu unserem nächsten Ziel unterwegs sein.

Wir werden die Grenze nach Western Australia überschreiten,  viele Nationalparks besuchen, wilde Tiere sehen, durch unberührte Natur fahren und an einigen der schönsten Strände der Welt mit den Fischen um die Wette schwimmen.

Es liegt also eine hoffentlich sehr schöne und entspannte Zeit vor uns.

Da Western Australia eines der am dünnsten besiedelten Gebiete in ganz Australien ist, werden wir leider nicht mehr regelmäßig Internet und Handyempfang haben und oft im Outback „verschollen“ sein.

Aber wir haben uns gut vorbereitet,  wie ihr auf den Bildern sehen könnt.

Unser Auto ist fit für diese große Tour: 4 brandneue Reifen, neue Sicherungen, ein kleiner Ventilator, Kühlbox und eine neue Matratze.

Außerdem haben wir unseren Landy noch einmal von Innen und Außen auf Vordermann gebracht.

Bei Woolworth haben wir einen echten Großeinkauf hingelegt und für die nächsten Wochen genügend Ess- und Trinkbares besorgt.

Zudem haben wir uns einen Internetstick gekauft, um ab und an mobil sein zu können. Auch eine neue Handykarte stand auf unserer Einkaufsliste, damit wir mehr Empfang haben, als mit der alten.

Sobald wir ins Internet können, werden wir selbstverständlich ein paar Bilder hier reinstellen,  damit auch ihr uns gedanklich ein Stück mit durch Western Australia begleiten könnt.

Bitte seit nicht bös, wenn wir erst in zwei Wochen oder mehr von uns hören lassen. Wie gesagt fahren wir durch dünn besiedeltes Land und wir werden froh sein, wenn wir mal eine kurze SMS an die Heimat senden können!

Drückt uns die Daumen, dass  eine schöne und unvergessliche Zeit auf uns wartet.

Wir sind gespannt, was der Westen uns zu bieten hat!

PS: Ich danke noch alle denjenigen die an meinen Geburtstag gedacht und mir ganz lieb gratuliert haben!

Bis dahin schicken wir euch ganz liebe Grüße

Stefan und Diana

Mein Geburtstagskuchen von MazdaUnd der Vodka, mein anderes Geschenk Der Stress der Arbeit hat nun endlich ein EndeNeue WäscheleinenUnsere neue MatratzeNagelneue Reifen Nochmal von der SeiteAlles noch mal raus und neu sortierenStefan beim Sicherungen einbauenUnd Dr. Lampentod - zufrieden ?Auch an der Batterie wird nochmal alles festgemachtUnser Woolwortheinkauf für die nächsten Wochen Das alles muss nun noch zusätzlich in den LandyAber es passt alles in die VorratboxenFenster putzenAlles schön aufs Dach packenUnd fertig ist der LandyJetzt kanns losgehenUnser neuer Aufkleber - 4x4

01Januar
2011

Happy New Year

Hallo alle zusammen,

wir moechten euch auf diesem Wege ein glueckliches und gesundes neues Jahr wuenschen. Moege 2011 ein gutes und erfolgreiches werden!

Wir hoffen, ihr seit alle gut reingerutscht und hattet eine schoene Feier.

Da wir leider arbeiten mussten und es in Darwin nur zwei Feuerwerke gab, verlief unser Silvester eher unspektakulaer. Trotz allem sind wir gut reingerutscht und gesund und munter im neuen Jahrzehnt angekommen.

Am  Montag beginnt nun endlich unsere letzte Arbeitswoche in Darwin. Planmaessig werden wir die Stadt wohl am 11. Januar in Richtung Perth verlassen.

Alle die von den Wetterkapriolen hier in Australien gehoert oder gelesen haben, koennen wir beruhigen. Darwin hat es Gott sei Dank nicht erwischt. Ausser einigen monsunartigen Regenfaellen, ist das Wetter ruhig!

Nun dann, geniesst den Feiertag und bleibt gesund!

Ganz liebe Gruesse von euren zwei Weltreisenden

Hier durften wir schuften :) Wenn ein paar Bilder online sein sollten, stellen wir sie rein!Discovery von innen

26Dezember
2010

Weihnachten am Ende der Welt

Hallo Ihr Eingeschneiten,

erst einmal: Merry Christmas everyone! Wir hoffen, ihr hattet ein schoenes Weihnachtsfest und ruhige Festtage. Wie wir in den Nachrichten lesen konnten, scheint euch dieses Jahr der Winter Voll und Ganz eingenommen zu haben. Ein bisschen vermissen wir den Schnee schon. Es gehoert einfach zum Weihnachtsfest dazu, aber wir hoffen, dass wir naechstes Jahr auch wieder eine weisse Weihnacht haben koennen.

Unser Wetter hier war eher unspektakulaer. Statt Sonnenschein hatten wir Regen, Regen und noch mal Regen. Nur ab und an liess sich die Sonne blicken, aber wir hatten dennoch angenehme 30 Grad.

Also, wie haben wir Weihnachten am Ende der Welt verbracht? Am Freitag mussten wir leider beide 11 Stunden lang arbeiten, wodurch nicht viel von Heiligabend fuer uns uebrig blieb. Bei Mazda gab es eine kleine Weihnachtsfeier mit Geschenken. Da hatte wenigstens ich (Diana) eine kleine Bescherung.

Da wir Samstag frei hatten, machten wir uns einen schoenen Tag und erholten uns von dem ganzen Arbeitsstress. Abends hatte ich eine kleine Ueberraschung fuer Stefan: Bei Kerzenlicht, Lamettadeko und Wunderkerzen, gab es einen leckeren Schokokuchen und australischen Rotwein. Im Fernsehen kam sogar passend "The Griswolds - Eine schoene Bescherung". So konnten wir uns einen schoenen gemuetlichen und weihnachtlichen Abend machen.

Die Weihnachtsstimmung hatte uns hier in Down Under leider gar nicht gepackt. Da wir die ganze Woche durch gearbeitet haben und staendig die Sonne schien, konnten wir uns gar nicht vorstellen, dass in Deutschland riesige Mengen Schnee liegen und jeder gemuetlich mit Lebkuchen und Keksen Weihnachten feiert.

Stefan hat mittlerweile einen neuen Job. Er arbeitet jetzt 6-7 Tage im Cavenagh Motel als Kitchenhand. Pro Tag schrubbt er dort 10-11 Stunden. Ich arbeite weiterhin bei Mazda und nun jeden Abend ausser Sonntags im VIC, sodass auch ich immer auf 11 Stunden pro Tag komme. Aber wir verdienen hier schoenes Geld und in zwei Wochen geht es nun auch endlich los Richtung Perth. Wir freuen uns schon riesig aufs Weiterreisen.

So, dass soll es erst einmal gewesen sein. Wir wuenschen euch noch einen ruhigen Feiertag, geniesst den Winter und vergesst uns nicht :)

Ganz liebe weihnachtliche Gruesse aus dem fernen Kontinent

Weihnachtsbaum in der Fussgaengerzone Man beachte die PalmeAuch die Schaufenster sind geschmuecktUnd die tropischen Baeume sind geschmuecktUnser gemuetlicher Abend mit KerzenscheinSo wurde unsere Garage richtig festlichEin WeihnachtsknutscherDa freut sich jemand ueber den WeinUnd Stefans geliebte Schoko-Sahne TorteUnd WunderkerzenJa wir hatten unseren Spass...

05Dezember
2010

Vorweihnachtliche Grüße aus Darwin

Hallo Ihr Eingeschneiten,

wie wir bereits gehört haben, steckt ihr im tiefsten Winter mit Minusgraden und einer ganzen Menge Schnee.

Das genaue Gegenteil haben wir hier: 35°C, Sonne pur und ein Schwitzgrad, der den einer Sauna locker das Wasser reichen kann...

Wie Weihnachten ist uns jedoch nicht. Trotzdem sind die Australier sehr engagiert und schmücken die Städte und machen sogar Weihnachtsmännerläufe, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Stefan öffnet auch jeden Tag das Türchen seines "Simpson" Kalenders, aber ohne Familie und bei diesen tropischen Temperaturen will die Weihnachtsstimmung nicht so recht aufkommen. Aber uns gefällt das. Wann hat man im Dezember schon mal solch herrliches Wetter? Klar wäre es toll, wenn man mal eine kleine Abkühlung hätte, aber -15°C müssen es dann doch nicht sein....

Wir haben mittlerweile auch unseren alten Schlafplatz bei Travellers Autobarn wieder, da Stefan stundenweise dort wieder aushelfen kann. Das hatte uns auch ganz gut gepasst, da wir letzten Sonntag von unserem alten Schlafplatz am Hafen von der Hafenpolizei verjagt worden waren.

Gestern haben wir uns mal einen richtig schönen erholsamen Tag gemacht. Erst waren wir im Museum und dann haben wir uns einen leckeren Eisbecher gegönnt. Das Museum war richtig toll. Dort sind alle Tiere des Northern Territory ausgestellt (Quallen, Schmetterlinge, Krokodile, Vögel, Ratten...., Fische und und und). Am Besten gefallen hat uns jedoch die wirklich sehr ergreifende Ausstellung über den Zyklon "Tracy", der zu Heiligabend 1974 ganz Darwin den Erdboden gleich gemacht hat.  Es war wirklich erschreckend, welche Naturgewalt hinter so einem Zyklon stecken kann. Nur noch rund 10 % der Gebäude Darwins standen noch. Alles andere war vollkommen zerstört. Eine gute Vorstellung von der Kraft dieses Sturms, bekamen wir in einem komplett dunklen Raum, in dem man die Geräusche, die "Tracy" verursacht hat, in voller Lautstärke hören konnte. Man verstand wirklich sein eigenes Wort nicht mehr. Absolut furchtbar... Respekt vor den Australiern, die diese Stadt komplett wieder aufgebaut haben. Wahnsinn...

Stefan war gestern das erste Mal angeln.... Und zwar mit unserem Kumpel Martin. Gemeinsam saßen die beiden am Hafen und warteten, dass ein Fisch anbeisst. In der Tat hat Martin auch zwei gefangen. Am Abend saßen wir noch bis 1 Uhr Morgens dort und haben die Meeresluft und die Ruhe genossen. Angeln ist wirklich eine tolle Sache. =)

Unserem Landy geht es auch noch gut. Er fährt uns fleißig von A nach B. Mittlerweile haben wir es recht gemütlich. Es lässt sich also aushalten, so ein Leben im Landcruiser.

So, dass soll es erst einmal gewesen sein.  Genießt die vorweihnachtliche Zeit und erfriert uns nicht.

Ganz viele sonnige und liebe Grüße aus Darwin von euren zwei "Aussies"

Abschied von André und SusiStefans Mittagsschlaf im LandyBlick auf den Mindil BeachUnberührter Sand und Sonne purDa machen die Jungs unsere Fliegengitter festSchiffe am Abend am MindilUnser ehemaliger Schlafplatz an der Fishermans WharfNochmal die Fishermans WharfDie erste Fahrt auf Sand war erfolgreichNachdem das 4WD funktioniert, sind alle glücklichHier unser Sweet Home von außenSpinne tötet RiesenkakerlakeAbend mit Martin, Tobias und David (beide aus Gera)Ja auch hier ist es bald WeihnachtenAngeln am HafenDas war ein echt großer FangGeorgy und Landy am HafenAuch Martin hat einen Fisch geangelt, aber aus Tierliebe wieder ins Wasser geworfenWeihnachtsmannlauf am Mindil BeachWir zwei am Mindil - Frohe Weihnachten - ho ho hoUnd nochmalWir zwei im LandyUnd auch hier nochmal. Ist echt gemütlich

13November
2010

Welcome Landcruiser - Goodbye Van

Hallo Ihr Winterfreunde

Erst einmal möchte ich berichten, dass wir hier immer noch angenehme 35°C haben und uns die Sonne teilweise schon auf die Nerven geht. Ist schon unangenehm, wenn man im sonst so kalten und regnerischen November plötzlich vor lauter Schwitzen nicht mehr weiß wohin... Aber wir fühlen mit euch!

Es gibt zwei Neuigkeiten im schönen Darwin: 1. Wir sind endlich im Besitz unseres Landcruisers und 2. hat Stefan einen neuen Job.

Zu 1.: Seit gestern haben wir nun - nach langem Hin und Her - unseren "Landy". Da die Australier eine "komm ich heut nicht, komm ich morgen" - Einstellung an den Tag legen, zog sich die ganze Kaufprozedur doch tatsächlich über 3 Wochen. Aber egal. Nun ist der ganze Papierkram erledigt, dass Auto ist neu angemeldet und wir haben unsere ganzen Sachen verstaut. Wir mussten gleich gestern feststellen, dass wir den Platz im Landcruiser doch etwas überbewertet hatten, denn man glaubt gar nicht, wie viele Sachen und wie viel Campingequipment sich mittlerweile angesammelt hat. Aber nachdem ich alles ordentlich in die ganzen Storage Boxen (Plasteboxen - ich kenn schon gar nicht mehr die deutsche Bezeichnung :)) geräumt und die Wintersachen in unsere Rucksäcke verstaut habe, haben wir doch noch alles mit Ach und Krach einpacken können. Ein zusätzlicher 20l Wasserkanister und ein Ersatzbenzinkanister mussten schließlich auch noch mit (zusätzlich zu Campingstühlen, Gaskocher und Campingtisch). Da wir  beschlossen haben, dass Dachgestell abzubauen, da wir dadurch erheblich Sprit sparen können, musste alles unter unser neues Bett passen. Aber es ist vollbracht und die erste Nacht im Landcruiser haben wir auch schon hinter uns. Schön, endlich Durchzug haben zu können. Da wir nicht mehr mit Ventilator schlafen können, machen sich die vielen Fenster unseres neuen Zuhause schon positiv bemerkbar. Wir wollen demnächst mal etwas außerhalb Darwins fahren, um unser 4WD (Vierradantrieb) auszutesten. Aber es macht jetzt schon Spass. Es ist natürlich komplett anders als im Van, da wir nicht mehr so viel Platz haben, aber da wir ja im Januar die Westküste runter wollen, konnte uns nichts besseres als der Landy passieren.

Zu 2.: Stefan hat einen neuen Job. Da man ihn bei Travellers Autobarn aufgrund der bald beginnenden Regenzeit nicht mehr brauchte, musste sich Stefan wohl oder übel nach einem neuen Job umschauen. Er ist jetzt - genau wie ich - Autowäscher. Er putzt jedoch Hyundais und BMWs (!). Außerdem muss er ab und an Kunden vom Autohaus nach Hause fahren, wenn deren Auto in die Werkstatt muss. Die Arbeit macht ihm sehr viel Spaß, auch wenn er nun den ganzen Tag in der Sonne stehen muss, aber das wird er schon, mit Hut und Sonnencreme gerüstet, überstehen. Da Stefan nun aber nicht mehr bei Travellers Autobarn arbeitet, können wir dort auch nicht mehr übernachten. Aber wir können wenigstens an Wochenenden kostenlos unsere Wäsche waschen. Am Mindil Beach, unserem allabendlichen Treffpunkt, haben wir wiedermal ein paar Deutsche kennengelernt. Martin und Jana verrieten uns ihren Schlafplatz, sodass wir jetzt auch immer an der Fishermans Wharf (also am Fischereihafen) schlafen. Es ist schön dort. Vor allem gibt es keine Aborigines und wir haben dort WARME Duschen!!! Eigentlich ist sowas bei den hiesigen Temperaturen nicht unbedingt von Nöten, aber es ist doch mal wieder ein vertrautes Gefühl gewesen, mit warem Wasser zu duschen.

Ich hatte zwar kein 3., aber es gibt noch eine Neuigkeit: Wir haben seit zwei Wochen noch einen Nebenjob in einer der bekanntesten Bars Darwins. Im "VIC" arbeiten wir als Küchenhilfe und zwar 5 Tage die Woche, von 17-23 Uhr. Da der Job verdammt stressig ist, teilen wir uns die Arbeit, sodass ich einen Tag arbeite und Stefan den nächsten und so weiter. Wir verdienen hier gutes Geld. Somit lohnen sich die 15 Stunden Arbeit pro Tag!!

Ansonsten geht es uns immer noch richtig gut und wir genießen Australien in vollen Zügen. Da nun auch endlich die Autogeschichte ein Ende gefunden hat und wir uns von unserem Van verabschiedet haben, heißt es jetzt nur noch ´Geld verdienen`, um dann die Westküste unsicher zu machen!

Fühlt euch alle lieb gegrüßt und erfriert uns nicht! Wir schicken ein paar Sonnenstrahlen rüber! Bis bald! Eure 4WD Besitzer Stefan und Diana

Backpacker Frisöse KiraWar echt gutAbendessen am Mindil BeachJa hier gibt es tolle FroescheNeu lackierter Hier macht Stefan grad die Ablage neuJetzt haben wir eine zusaetzliche AblageDas alles MUSS in den LandyAber es passtEr hat sich neu verliebtFür die Träumer unter euch...Hidden Valley Teststrecke - hier hab ich einen Tag lang als Grid Girl gearbeitetMein Arbeitsplatz Mit Stefan kann ich nicht mithalten :)Unser Arbeitsplatz im VICPause vom Joggen Dafuer ist das Leben daSo schläft Pflanzenpack (Aborigines)

31Oktober
2010

Neues Zuhause 4x4

Hallo Ihr Lieben!

Heute schreibt mal der Stefan! (wird also kein Roman werden ;-) )

Ich will euch heute kurz von unserem neuem und zukünftigen Zuhause für den Rest der noch 10 übrig gebliebenen Monate vorstellen.

Bisher haben wir Tag ein Tag aus im schönen Van geschlafen. Dies hat ab den 1.11.10 ein Ende.

Denn nach reiflicher Überlegung spricht nun doch einiges vieles mehr für einen Autokauf. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt handelt es sich um einen 4WD ( 4 Wheel Drive) zu Deutsch : 4 Rad-Antrieb

Um die wirklich schönen Flecke von Australien sehen zu wollen, muss man sehr oft weg von der befestigten Straße! Mit unseren Van hätten wir’s nicht mal bis hinter die Weiße Markierungslinie geschafft!!

Nun Basteln wir beide fleißig dran rum und machen unseren Landy noch schön schick!

Hier mal ein Paar Bilder vom Auto und wie wir uns daran auslassen  :-)

 

PS: Für alle Autointeressierte, es handelt sich um einen 1984 TOYOTA Land Cruiser Serie 60

Achja, was sonst noch so alles passiert ist, wird euch Diana demnächst mit Bildern erzählen. Bis dahin Liebe Grüße an euch alle aus dem Tropischen Darwin.

Land Cruiser von vornmal von hintenda schlafen wir baldStoßstange bekommt nen neuen schliffSowas macht spass!jetzt hängen da schöne rote Vorhänge

18Oktober
2010

Darwin - die Arbeit ruft

Hallo Ihr Lieben,

 nach über zwei Wochen Abstinenz wollen wir uns jetzt endlich mal wieder bei euch Daheimgebliebenen melden!

 Wie ihr vielleicht schon wisst, sind wir momentan in Darwin, also ganz im Norden vom Kängarooland. Nachdem wir in Katherine keinen Erfolg bei der Jobsuche hatten, beschlossen wir die restlichen 300km Richtung Darwin, der Hauptstadt des Northern Territory, auf uns zu nehmen. Eigentlich sind wir hier hoch gekommen, um bei der Mangoernte mitzuhelfen, denn diese ist hier momentan in vollem Gange. Also gingen wir zu zwei Jobagenturen und ließen uns auf die lange Warteliste setzen und fanden uns damit ab, die nächsten paar Wochen mit Abwarten zu verbringen.

 Doch dann kam alles anders….

 Da die Spurstange unseres Vans etwas verzogen war, wollten wir zur Werkstatt unseres Autovermieters Travellers Autobarn. Dort angekommen,  lernten wir einen deutschen Mitarbeiter kennen, der uns erzählte, dass heute sein letzter Arbeitstag ist. Wir erwähnten daraufhin, dass wir noch verzweifelt nach Arbeit suchen, aber nicht so richtig vorwärts kommen. Da meinte Andreas (der Mitarbeiter), dass  Stefan sich doch hier bewerben könnte. Der Chef hätte zwar schon einen zur Auswahl, aber der sei sich noch nicht sicher, ob er den Job will oder nicht. Also gab Stefan seinen Lebenslauf ab und schon hatte er den Job. Wir waren total happy und kamen aus dem Freuen gar nicht mehr heraus. Dann meinte Andreas, dass eine Freundin von ihm, in zwei Tagen bei Mazda aufhört. Sie hätte da Autos gewaschen und nun suchen sie einen Nachfolger.  Also fuhren wir zu Mazda und auch ich hatte Glück, denn ich wurde sofort genommen!

 Dieser Tag war also ein absoluter Glückstag, denn innerhalb von wenigen Minuten hatten wir beide Arbeit und die Welt sah auf einmal wieder viel rosiger aus!

 Stefan´s Aufgabe besteht darin, Autos zur Abgabe fertig zu machen. Also sauber machen, Ölstand kontrollieren, Inventar überprüfen,  Lämpchen wechseln  und auf Schäden untersuchen. Er fängt immer 8 oder 9 Uhr morgens an und macht bis um 5. Teilweise muss er auch Samstags arbeiten, was dann natürlich zusätzliches Geld bringt. Ihm gefällt es sehr gut dort und sein Chef, sowie sein englischer Arbeitskollege sind sehr nett , sodass sich Stefan gut aufgehoben fühlt.

 Ich putze, wie gesagt, bei Mazda die tollen Neuwagen. Das heißt, ich fange 8 Uhr an und höre 16 Uhr auf. Meine Aufgabe besteht an sich nur darin, die ca. 40 ausgestellten, bereits sauberen Autos, von Innen und Außen zu putzen und wenn ich damit fertig bin, wieder von Neuem anzufangen. An sich ganz easy, da mir keiner auf die Finger guckt und ich mir die Arbeit einteilen kann. Das Einzige was die Arbeit etwas anstrengend macht, ist die Wärme. In Darwin beginnt diesen Monat die Regenzeit. Das heißt, dass es jetzt richtig drückend warm wird und wir eine hohe Luftfeuchtigkeit haben, die teilweise 100% erreichen kann. Da schwitzt man also schon vom Nichts machen. Aber ich muss sagen, dass wir uns eigentlich schon gut daran gewöhnt haben. Da Stefan einen kleinen Ventilator von der Arbeit geklaut hat, haben wir jetzt wenigstens auch ein bisschen Luft in unserer kleinen Sauna Namens Van =).

 Wir profitieren momentan sehr von Stefans Arbeit, denn wir können auf dem Betriebsgelände schlafen, können Strom und Waschmaschine nutzen, haben einen Kühlschrank und können auch kostenlos ins Internet. Also die Arbeit lohnt sich schon jetzt. =)

 Zu Darwin möchte ich noch sagen, dass wir hier eine richtig schöne Stadt gefunden haben. Da man an sich keine großen Sehenswürdigkeiten hier vorfindet, zieht die 100.000 Einwohner Stadt nur wenige Touristen an.  Zum Leben, ist es aber optimal. Die Stadt ist nicht allzu groß, man hat überall Meer (in dem man leider mal wieder nicht baden kann), man trifft nette Australier und die Backpacker hier sind auch nicht so durchgedreht wie in Sydney. Wir haben hier mal wieder viele Deutsche kennengelernt, darunter auch einen Koch, der uns Abends immer schön was zu essen mitbringt. Natürlich kostenlos. Da Darwin, aufgrund seiner abgeschiedenen Lage, eine der teuersten Städte Australiens ist, ist man froh, wenn man jeden Cent sparen kann.

 Also zusammenfassend möchten wir sagen, dass es uns hier oben richtig gut geht und wir die Zeit hier genießen. Da wir nun erstmal etwas Geld verdienen müssen, werden wir hier 3 Monate bleiben. Wir können uns hier echt nicht beklagen, aber seht selbst…

 PS: Stefan möchte noch einmal allen Danken, die seinen Geburtstag nicht vergessen haben. Wir haben schön gefeiert und an euch alle gedacht!

 Liebe Grüße aus dem Northern Territory

Wo ist das Meer???Ja, hier in Down Under ist halt alles ein bisschen andersLake Alexander - hier baden wir immer! BadewannenwasserDrei erwachsene Männer beim Kleckerburgenbauen=)Shooting am Strand...=)Hüpf HüpfFreakSowas sehen wir beim AbendbrotOhne Worte oder?Stefan beim Abendbrot machenDie schmecken nicht so lecker, wie sie aussehen=) Aber es geht ja auch hier um unseren GaskocherDas Wappen des Northern TerritoryHafenviertel von DarwinIst schon ein bisschen wie im Regenwald hierLameroo BeachJa es gibt auch Vögel hier=)Stefans Arbeit und unser NachtstellplatzStefan mit Jan und Marc (der linke ist der Koch=))Die gibt es hier auch zur Genüge und die sind wirklich so großKaum zu glauben, dass Baden hier drin tödlich sein kannIch sag doch - hier lässt es sich aushaltenSowas sehen wir jetzt drei Monate lang jeden Abend - NEIDISCH?=)Achso - und glücklich sind wir zwei auch noch=)

 

04Oktober
2010

Das Abenteuer hat begonnen

G´Day aus OZ,

wir haben lange nichts von uns hören lassen… Der Grund – wir waren mitten im australischen Outback und da gibt es keinen Empfang, geschweige denn eine Internetverbindung.

 Alles fing damit an, dass wir uns vergangenen Montag unser Auto geholt haben. Wir haben einen Mitsubishi Chubby gemietet. Der Van ist jetzt für ein halbes Jahr (bis April) unser Fortbewegungsmittel und Zuhause. Im Chubby befindet sich eine kleine Küche, sowie ein Schlafbereich, den man auch zur Sitzecke umfunktionieren kann. Eigentlich ganz gemütlich….

 Von Cairns fuhren wir zu allererst Richtung Mareeba, um dort nach Arbeit zu suchen. Leider gab es dort Nichts, außer Kängaroos. Als wir auf einem Campingplatz geschlafen haben, saßen dort 30 Kängaroos. Wir hielten mit unserem „neuem Zuhause“ an und staunten nicht schlecht. Das erste Mal richtige Kängaroos!                                                                                                                                           Absolut atemberaubend wurde es dann mitten in der Nacht. Als ich (Diana) mal wieder auf Toilette musste, saßen 50 Meter von unserem Van entfernt die ganzen Kängaroos und schauten mich an. Abgesehen davon, dass ich schon etwas Angst hatte, da die süßen Kängaroos ab und an etwas agressiv sein können, fand ich es doch unglaublich, diese Tiere so nah zu erleben. Das war aber auch das einzig Spannende in Mareeba.

Wir beschlossen Richtung Darwin zu fahren, da dort soeben die Mangosaison begonnen hat und wir auf einen Job hofften.                                                                                                                                              Also machten wir uns auf den 2800 Kilometer langen Weg.

Was wir nicht wussten: Es ging gleich ins harte und wahre Outback über. Sprich: Enge einspurige Straßen, tote Kängaroos und Kühe, alle 20 Kilometer mal ein entgegenkommendes Auto (dessen Fahrer man gleich freundlich grüßte- was sollte man auch sonst machen) und alle 300-400 Kilometer mal ein Dorf. Wir waren also am Arsch der Welt vom Arsch der Welt angekommen.                                                Ein bisschen einsam fühlten wir uns schon, als wir auf jeder Seite bis zum Horizont nur Felder und Bäume sehen konnten (abgesehen von den vielen toten Kängaroos).

 Unsere erste Nacht verbrachten wir in Georgetown, einem 600 Seelendorf.  Wie wir wissen, ist die Welt ja bekanntlich klein, also trafen wir da natürlich auf 2 Deutsche. Das „Verbrecherpärchen“ gab uns viele hilfreiche Tipps: „Wie kann ich eine Waschmaschine knacken, um kein Geld zu zahlen?“ und „Wie kann ich kostenlos auf einem Campingplatz übernachten?“                                                                           Mit diesen hilfreichen Tipps fuhren wir weiter nach Mount Isa. Endlich mal eine große Stadt, wo man auch mal wieder Handyempfang und McDonalds und dergleichen hatte. Außerdem war der Sprit wieder verhältnismäßig günstig. (In Cairns 1,26AUD, im Outback bis zu 1,98AUD)

 Die vorletzte Etappe führte uns nach Banka Banka. Das ist ein kleiner Campingplatz in der Nähe von Cloncurry (Wenn euch das nichts sagt, keine Sorge – wir kannten es vorher auch nicht). Dort beobachteten wir wieder freilebende Kängaroos und der Sternenhimmel dort war nicht von dieser Welt. So viele Millionen Sterne hatten wir vorher noch nie gesehen. Wundervoll!

 Dann erreichten wir nach vier Tagen endlich Katherine. Ein Kuhdorf 300 Kilometer südlich von Darwin. Hier beworben wir uns für ein paar Jobs (hauptsächlich Mangopicking) und heute geht es weiter nach Darwin , um zu schauen, was es dort für Jobs gibt.

 Wir sind auf jeden Fall froh, wieder in der Zivilisation angekommen zu sein. Das einzige womit wir kämpfen ist die Wärme. 30-35°C bei extrem hoher Luftfeuchte und bis zu 50°C in unserem Van sind doch nicht Ohne. Aber so ist das eben am ENDE DER WELT!

Unser neues ZuhauseCamping in Mareeba mit Kerstin und Markus (die jetzt nach Süden unterwegs sind)So sehen die Straßen im Outback aus...Eines der vielen toten Kängaroos... Es gibt aber noch genug Lebende=)Ja, auch ich bin mal gefahren - ging ja nur gerade aus=)Road Train - Na Mike, wie lang ist deiner? ;)Hier war die Landschaft mal abwechslungsreichDas legendäre Schild (Die Australier haben eh einen ausgeprägten Eine Straße ins NirgendwoWenn man mal im Outback pullern will, muss man mit sowas rechnen... Ich bin schreiend weggeranntDer Campingplatz in Banka Banka - typisch australischOutback-KunstWir an einer Outback Tankstelle (bis zu 70 Cent teurer als in der Stadt)Wer erkennt die tote Kuh? (Wir sind diesen Anblick schon gewohnt - Australien härtet ab)

25Sept
2010

Gruesse aus Cairns

Ein sonniges Hallo aus Cairns,

wie ihr bereits wisst, sind wir Dienstag Abend von Sydney nach Cairns geflogen und haben somit unsere erste Etappe hinter uns gelassen!

Nach einem etwas unruhigen Flug sind wir 22:45 Uhr hier oben in den Tropen gelandet. Dementsprechend warm war das Wetter auch noch zu solch später Stunde.

Mit dem Taxi fuhren wir zu unserem Hostel für die nächsten zwei Nächte. Das Travellers Oasis macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Ein so sauberes und mit so viel Liebe gestaltetes Hostel haben wir in Australien noch nicht gesehen!

Pool, Palmen, schöne Sitzecken, kleine Häuschen und Ruhe pur. Sowas waren wir von unserem „Kanga House“ gar nicht gewohnt.

Nachdem wir gegen drei Uhr morgens im Bett lagen, weckte uns die Feuersirene. Schnell rannten wir mit unseren Schlafsachen vor das Haus, doch der nächtliche Weckruf entpuppte sich als Fehlalarm.

Unseren ersten Tag in Cairns verbrachten wir mit Kerstin und Markus, die wir bereits auf dem Hinflug von Deutschland nach Sydney kennengelernt hatten.

Wir buchten auch gleich die nachfolgenden Nächte in deren Hostel, weil in unserer „Oase“ leider alles belegt war.

Am Abend stürzten wir uns mit Kerstin und Markus, sowie mit Teresa (die bei uns im Traveller Oasis mit auf dem Zimmer war) ins Nachtleben von Cairns.

Am nächsten Tag entschlossen wir uns zu einem Autohändler zu gehen, um uns über das Mieten eines Autos zu informieren.

Wir werden uns nun am Montag unser erstes Auto in Down Under holen. Es ist ein Mitsubishi Van mit dem wir von Cairns, über Darwin und quer durchs Outback bis nach Melbourne fahren und leben werden.

Nach zahlreichem Nachrechnen, haben wir festgestellt, dass ein Auto die günstigste Alternative in Australien ist und wir damit viele Dollar sparen können.

Wir wollen dann am Montag gleich starten und in das 63 km westlich von Cairns gelegene Mareeba fahren. Dort wollen wir uns mit Kerstin und Markus (die sich ebenfalls einen Mitsubishi gemietet haben) nach einem Fruitpicking (Ernte) Job suchen, um uns die nächsten Monate finanzieren zu können.

Ansonsten genießen wir hier noch das tropische Wetter bei Temperaturen um die 30°C. Leider  kann man hier nicht im Meer schwimmen, da es Ebbe und Flut und kleine giftige Quallen gibt, mit denen man sich lieber nicht anlegen sollte =)

Als Meeresersatz gibt es eine riesige Lagune (ähnlich wie ein deutsches Freibad, nur um einiges schöner), in der man seine Bahnen schwimmen kann. Hier trifft man auch auf Neuseeländer die mit einem Flip Flop im Wasser Rugby spielen, was für uns Deutsche doch sehr interessant und lustig ist.

Hier haben wir uns auch schon einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Man sollte die australische Sonne eben nicht unterschätzen.

Wie ihr lesen könnt, geht es uns immer noch sehr gut in Australien.

 

Genießt die Bilder und lasst es euch gut gehen!

 

Eure tropischen Cairnser Stefan und Diana

 

Das traumhafte Hostel Zentraler Platz in CairnsTropen halt...Wie im UrlaubBlick auf den nahen RegenwaldHier laesst es sich aushaltenStefan fuehlt sich wohl...mit Blick aufs Meer...

Die LaguneJa wir sind hier im sonnigen Sunshine State:)LifeguardImmer wieder faszinierend was hier so waechst

24Sept
2010

Goldgrube Sydney

Hallo Armes Deutschland ;-)

 Ich möchte euch mal kurz über meinen ersten richtigen Job berichten!Wie Ihr auf den Bildern schon sehen könnt, handelte es sich diesmal um eine wirkliche staubige Angelegenheit.

Meine Aufgabe war es lediglich mit noch 3 anderen Travelern (1 Deutscher & 2 Brasilianern) die Steine oder wie die Australier dort sagten „ Bricks“ vom Beton und Sand zu befreien.

Ausgerüstet mit meinem Sitzkorb und einem Hammer, wurden die Handgelenke ganz schön strapaziert.

Was mich allerdings überhaupt nicht gestört hatt, da bei mir immer die $ Zeichen im Hinterkopf rum schwirrten.

Ich habe leider nur 3 Tage á 8 Stunden dort arbeiten können,  aber sage und schreibe

480$  verdient. Das ist echt der Hammer. Der zweite Deutsche der mit uns gearbeitet hat, bekam in einer Woche 800 $. Das heißt in einem Monat hat man 3200$ verdient!

 

Wo bitte finde ich in Deutschland als ungelernter einen Job für 20$ :-) und das ist keine Seltenheit!

 

Unser nächster Job wird wohl ein Fruit picking Job werden, aber dazu wird dann Diana in den nächsten Tagen mehr erzählen.

Genauso wie über unseren ersten Aufenthalt in Cairns und unseren ersten Autokauf.

Seit also gespannt :-D

Thats my workVictor und Marvin bei der Arbeitsooo staubig *Hust*

20Sept
2010

Die letzten Tage in Sydney sind gezählt

Hallo an alle Daheimgebliebenen,

 aufgrund der vielen Zuläufe auf unsere Blogseite, möchten wir euch nochmal einen kurzen Bericht aus Sydney liefern.

Die letzten Tage waren weniger spannend, da Stefan am Freitag, sowie heute und morgen den ganzen Tag fleißig am Arbeiten war bzw. ist.

Am Samstag waren wir im Coogee Beach, ganz in der Nähe von Stefans Baustelle. Der Strand ist zwar nicht so riesig wie der Bondi Beach, aber trotzdem wunderschön. Da das Wetter gestimmt hat, konnten wir uns sogar einige Stunden unter der australischen Sonne bräunen. Leider war das Wasser noch zu kalt, um zu baden, aber Stefan war mutig und wagte sich zumindest mit den Füßen ins eiskalte Wasser.

Gestern Abend haben wir eine richtig tolle Erfahrung gemacht. Beim Barbecue in unserem Hostel, erzählte uns unser Freund Marvin, dass er vor hat zur Hillsong Gemeinde zu fahren und sich dort einen Gottesdienst anzuschauen. Er fragte uns, ob wir nicht Lust hätten mitzukommen. Natürlich sagten wir zu und saßen dann wenige Minuten in der U-Bahn, auf dem Weg zur Hillsong-Gemeinde.

Mit einem kostenlosen Gemeinde-Shuttle fuhren wir in eine riesige Halle. Dort waren einige hundert Leute, die gespannt auf den folgenden Gottesdienst warteten.

Auf dem Weg zur Gemeinde, erklärte uns Marvin, dass es sich bei dieser Halle um eine Freikirche handelt und somit jeder am Gottedienst teilnehmen kann. Er warnte uns schon vor, dass wir uns keine langweilige Predigt vorstellen müssten, wie sie in Deutschland üblich wär.

Gespannt nahmen wir inmitten des Getümmels Platz. Wir staunten nicht schlecht, als plötzlich eine Rockband der Gemeinde mit Schlagzeug und E-Gitarre anfing kirchliche Lieder zu rocken! Alle sangen und tanzten mit. Es wurde geklatscht, gelacht und gejubelt. Ungelaublich. Nach einigen Liedern, kam ein Prediger auf die Bühne und hielt seine halbstündige Rede. Diese konnte man wirklich mit keiner deutschen Predigt vergleichen. Der Prediger bezog die ganze Masse in seine durchaus lustige und befreite Rede mit ein, sodass man immer gebannt zuhören musste. Am Ende des Gottesdienstes spielte die Rockband nochmals ihre rockigen Kirchenlieder und die Halle gleichte einem Konzertsaal. Alle tanzten und grölten mit. Ein einzigartiges Erlebnis, dass wir so schnell nicht vergessen werden. Es lässt sich schwer in Worte fassen, was wir dort erlebt haben, weil man einfach selbst dabeigewesen sein muss! Absolut genial!

Morgen Abend geht nun unser Flieger in das doch sehr verregnete Cairns. Hoffentlich ändert sich das Wetter noch etwas, denn EIGENTLICH soll dort oben momentan die beste Zeit des Jahres sein. Wir werden uns überraschen lassen.

Also heißt es Heute Sachen waschen, packen und abflugbereit machen!

Wir werden euch dann berichten, wie wir in Cairns angekommen sind und ob das Wetter ein bisschen Erbarmen mit uns hatte.

 Bis dahin bleibt gesund und munter!

 Eure Noch-Sydneysider Stefan und Diana

Coogee BeachBaden war nur was für MutigeAusblick auf den Coogee BeachWundervolle SteilküsteAmazingTraummann vor TraumstrandWunderschön

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